Waren­gruppen­klassifi­kation


Die Warengruppenklassifikation dient dazu, willkürliche und nicht konsumentengerechte Produktsegmentierungen zu verhindern und stattdessen eine einheitliche Betrachtung von Produktkategorien zu gewährleisten.

Consumer Value


Das oberste Ziel von ECR ist die Erreichung von Consumer Value. Laut ECR Europe wird Consumer Value wie folgt definiert: “Providing of functional and emotional benefits tailored to the individual needs of consumers that continuously enhance their overall life experience.”

Category Management


Bei Category Management Projekten arbeiten Hersteller und Händler zusammen, um Warengruppen beispielsweise in Bezug auf die Sortimentsgestaltung zu optimieren und dadurch den Kundennutzen zu erhöhen.

CM-Prozess-Stufe 1: Waren­gruppen-Definition


Der Definition der betrachteten Warengruppe kommt große Bedeutung zu, da sie Einfluss auf die weiteren Schritte im Category Management Prozess hat.

CM-Prozess-Stufe 2: Waren­gruppen-Rolle


Händler haben eine Vielzahl unterschiedlichster Kategorien zu managen. Nicht alle Warengruppen können die gleiche Rolle spielen; jede erfüllt eine bestimmte Aufgabe.

CM-Prozess-Stufe 3: Waren­gruppen-Bewertung


Die Bewertung dient der Ermittlung der Kategorie-Potenziale und Identifikation der Hebel, um diese zu realisieren.

CM-Prozess-Stufe 4: Waren­gruppen-Ziele


Nachdem bei der Kategorie-Bewertung der Status quo und die Potenziale in der Warengruppe festgestellt wurden, geht es im vierten Schritt darum, festzulegen, wie der zukünftig gewünschte Zustand aussehen soll.

CM-Prozess-Stufe 5: Waren­gruppen-Strategien


Um die in Stufe 4 des CM-Prozesses gesteckten Ziele erreichen zu können, müssen im fünften Prozess-Schritt geeignete Strategien ausgewählt und einzelnen Kategorie-Segmenten zugeordnet werden. Weiters werden bereits erste Ideen im Hinblick auf die taktische Umsetzung generiert.

CM-Prozess-Stufe 6: Waren­gruppen-Taktiken


In Anlehnung an die klassischen vier „Marketing-P´s“ im absatzpolitischen Instrumentarium (Product, Price, Promotion und Place) werden im sechsten Schritt des Category Management Prozesses die Kategorie-Taktiken in die vier Bereiche Sortiment, Preis, Promotion (Verkaufsförderung) und Präsentation unterteilt.

CM-Prozess-Stufe 7: Imple­mentierung


Nach den bisherigen Prozess-Schritten, die sich mit der Analyse und Planung befassten, geht es im siebten Schritt darum, die Implementierung des entwickelten CM-Business-Plans am POS gut vorzubereiten und erfolgreich durchzuführen.

CM-Prozess-Stufe 8: Überprüfung


Der letzte Schritt im 8-Stufen-Prozess befasst sich mit der Erfolgskontrolle. Es wird ein Soll-Ist-Vergleich durchgeführt, ob die in Stufe 4 vereinbarten Kategorie-Ziele durch die umgesetzten Maßnahmen erreicht werden konnten.

Shopper Marketing


Shopper Marketing “ … should include all marketing stimuli, developed based on a deep understanding of shopper behavior, designed to build brand equity, engage the shopper (in other words a consumer in ‘shopping mode’), and lead him/her to make a purchase.” (Deloitte)

Verwendete Quellen